Innovationspreis 2015: pi4_robotics GmbH ganz vorne mit dabei

Er wird der Roboter mit den "sehenden Händen genannt" - der workerbot3 der Firma pi4_robotics, die ihren Sitz am Zukunftsort TPH hat, wurde kürzlich mit sechs weiteren Finalisten von einer Jury für den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2015 nominiert und kann nun am 27. November auf eine von fünf Auszeichnungen hoffen. Doch was genau kann dieser Roboter eigentlich und wo wird er eingesetzt?

 

Der Roboter workerbot3 ist ein wahres Multitalent: er ist nicht nur ortsflexibel und sofort einsatzbereit, sondern kann eine ganze Reihe unterschiedlicher Aufgaben übernehmen und ausführen. Er kann die Lage von Produkten durch 3D Lageerfassung erkennen und korrigieren, er kann diese präzise und sicher greifen und seine Arbeitsfläche durch seine drehbare Taille, einer Armlänge von 1,3 Metern und damit einer Nutzlast von 10 Kilogramm pro Arm be- und entladen. Zudem können ihm neue Aufgaben angelernt werden. Diese Fähigkeiten, die eine kostengünstige Produktion garantieren sollen und damit das Outsourcing in andere Länder eindämmen könnte, werden zusätzlich durch die Eigenschaft der integrierten Kraftübertragung ergänzt. Das bedeutet, dass der workerbot3 dazu in der Lage durch seine integrierte Kraftübertragung mit Menschen zusammenzuarbeiten. 

Aber dem sei noch nicht genug: der Roboter mit den sehenden Händen, sieht auch noch entzückend und sympathisch aus!

pi4 workerbot3 tablet

 

Matthias Krinke, Inhaber von pi4_robotics, geht sogar einen Schritt weiter und gründet die weltweit erste Zeitarbeitsfirma für humanoide Roboter, welche den Namen "Robozän" trägt. Damit müssen Roboter nicht mehr teuer gekauft oder geleast werden, sondern können aufgabenspezifisch an Industriekunden vermittelt werden. Mehr Informationen finden sie hierzu unter www.robozän.de

Die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start Up’s oder Spin Off’s, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen ist das Ziel des Innovationspreises der Hauptstadtregion. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Element, um die Hauptstadt und seine Region auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu gestalten und Berlin Brandenburg als attraktiven Standort für Wissenschaft, Innovation und Kooperation zu präsentieren.