MKS Instruments Deutschland GmbH - ein Unternehmen stellt sich vor

Seit Januar 2016 kann sich der TPH über ein neues Mitglied im Verein freuen, das den Standort unter anderem mit der Entwicklung und Produktion von Produkten zur Ozontechnologie für Reinstmedienanwendungen in jeder Hinsicht bereichert. Lernen Sie MKS Instruments Deutschland GmbH, sein Profil, seine Tätigkeitsbereiche, seine Unternehmensgeschichte und somit Ihre Nachbarschaft am Firmenstandort hier näher kennen!

 

MKS min

 

Profil

Die MKS Instruments Deutschland GmbH Berlin - mit ca. 60 Mitarbeitern am Standort - entwickelt und produziert Produkte zur Ozontechnologie für Reinstmedienanwendungen. Die Produkte werden vorrangig in der Halbleiterindustrie als auch für Flat Panel und Solarzellenproduktion weltweit eingesetzt. Der Berliner Standort besteht aus sechs Bereichen: Fertigung, Vertrieb sowie Kundendienst, Entwicklung als auch Konstruktion sowie die Strategische Business Entwicklung.

 

Geschichte

1984 wurde ”Sorbios & Verfahrenstechnische Geräte GmbH” gegründet, um sich in der Entwicklung und Herstellung von Ozongeneratoren zur Trinkwasser- und Abwasseraufbereitung zu betätigen. Im Oktober 1997 wurde die Firma von einem amerikanischen Unternehmen gekauft und 1999 in ”ASTeX GmbH” umbenannt. Seit 2015 firmiert der Standort unter "MKS Instruments Deutschland GmbH" und bildet eine Zweigniederlassung zum Münchner Standort.

 

Geräteherstellung & Tätigkeitsbereiche

Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich die Firma auf die Herstellung von Ozongeneratoren für die Halbleiterindustrie spezialisiert. Auf diesem Gebiet ist sie zum Experten geworden und hat nach einer kurzen Anlaufphase die Marktführung übernommen.
Es gibt mehrere Produktlinien von Ozongeneratoren für Anwendungen in der Trocken- und in der Nassphase, allerdings sind auch kundenspezifische Entwicklungen stets gefordert. Die Produktlinie LIQUOZON –Nassphase- ist der Hauptumsatzträger.

 

Kurzbeschreibung zum Ozon

Ozon (O3) wurde 1840 von Schönbein bei der Wasserelektrolyse entdeckt. Den dabei auftretenden Geruch schrieb er einem gasförmigen Stoff zu, den er Ozon (griechisch = riechen) nannte.
Ozon besteht aus drei Atomen Sauerstoff. Es riecht je nach Konzentration, nelken- oder heuähnlich.
Die menschliche Nase nimmt Ozon schon ab einer Konzentration von etwa 0,02 mg/m3 wahr und ist damit technischen Sensoren deutlich überlegen. Das bedeutet, dass der Mensch schon geringste Ozonkonzentrationen wahrnimmt, ohne eine unmittelbare Gefahr erwarten zu müssen.

Ozon kann sich nicht über große Zeiträume anreichern und zerfällt schnell wieder zu Sauerstoff, da es als Molekül sehr instabil ist. Aufgrund seiner geringen Beständigkeit kann es nicht abgefüllt werden und wird am Ort der Verwendung durch Ozonerzeugungsanlagen hergestellt.